Piemont 2011 |
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Nach einem Jahr Pause beschlossen die Mitglieder des BSC Vorderland
dass es wieder einmal an der Zeit wäre, in die Ferne zu fahren. Der diesjährige Ausflug führte eine kleine aber feine Gruppe Richtung Süden in das wunderschöne Piemont, genauer gesagt nach Barolo, die wunderschöne Wein- und Genussregion Italiens. Los ging es am Freitag, den 30.09.2011. Trotz der unchristlichen Abfahrtszeit um 04:30 fand unser Organisator Gery doch 16 Freiwillige mit genügend Fernweh. Gemeinsam fuhren wir mit vier PKW Richtung Süden. Nach einigen kurzen Pausen machten wir in Malnate halt, um ein kleines Frühstück einzunehmen und den ersten Cappuccino nach der Grenze zu genießen. Gestärkt ging es dann weiter bis ans Ziel, nach Barolo. Dort bezogen wir unser Hotel. Anschließend ging es zu einem kleinen Imbiss (immerhin doch einige Gänge – zum Leidwesen einiger mit reichlich Thunfisch) weiter zu einer Weinverkostung auf das Weingut „Sordo“. Nach einer kurzen Führung über das Gut wurden wir mit Prosciutto, Formaggio und dem ein oder anderen Fläschchen verwöhnt. Anschließend machte sich ein Teil die Gruppe auf den Rückweg ins Hotel um im hauseigenen Pool etwas auszunüchtern. Allerdings gingen einige auf dem Rückweg verloren, scheinbar hatten die Herren noch nicht genug probiert und verschwanden flugs auf das nächste Weingut um den toll „99er Barolo“ zu verkosten. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel ließen wir den Abend ausklingen, Am nächsten Morgen stand ein Städteausflug ins nahegelegene Alba auf dem Programm. Dort deckten sich unsere Ausflügler mit Spezialitäten aus der Region und mit der neuesten Mode ein. Nach einem kurzen Imbiss und einem flotten Ritt auf dem Karussell ging es wieder zum Relaxen an den Pool. Abends stand dann ein typisch regionales Abendessen auf dem Programm, das allerdings wesentlich üppiger ausfiel, als sich die meisten in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hatten. Nach neun Gängen wurde einstimmig beschlossen, zwei Gänge abzubestellen, sehr zur Freude unserer Schriftführerin, die so einen furchtbaren Kaninchen-Schmaus verhindern konnte. Trotz allem war die Gruppe derart satt, dass an weitere Abendaktivitäten nicht mehr zu denken war, da half auch kein Grappa mehr. Am nächsten Morgen traten wir die Heimreise an, wobei einige Hotelgäste sich noch von ihrem unerwartetem Mitbewohner, einem Skorpion, verabschieden mussten. Leider wurde der Konvoi aufgrund des vielen Verkehrs auseinandergerissen und so fanden nicht alle den Weg nach Lugano. Dort legten aber zumindest einige eine kleine Stärkungs-Pause ein. Zum Abschluss stand noch ein gemeinsames Abendessen im Pomodoro an, wobei so mancher immer noch keinen Appetit verspürte. Ein großer Dank gilt unserem erfahrenen Organisator Gery, der den Ausflug mal wieder zu einem perfekten Ereignis für alle machte sowie unseren Fahrern Gerhard, Peter, Florian und Gery. Weiteres danken wir Hansi für den Bier-Vorrat und Sarah für das schnelle übersetzten in allen Lebenslagen. |